Andrea & Bilbo
09.05.2008, 22:05
Rally Obedience stammt aus den USA und ist noch eine ziemlich junge Sportart.
Das Mensch-Hunde-Team läuft dabei möglichst schnell mit dem Hund bei Fuß durch einen Parcours, wo unterschiedliche Übungen abgearbeitet werden. Die Stationen bestehen aus Schildern, die dem Team anzeigen, was an der Stelle zu tun ist und in welche Richtung es weitergeht.
Die einzelnen Schilder tragen ein Symbol für eine Übung aus dem Obedience- bzw. Unterordnungsbereich. Da gibt es z.B. Wendungen in jede Richtung, um 90°, 180°, 270° oder 360°, einen Slalom um Pylonen, Bleib-Übungen, Vorsitzen, Platz aus der Bewegung, Rückwärtslaufen, eine Hürde etc. Offiziell gibt es 46 verschiedene Übungsschilder, aber der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt…
Ein Parcours besteht im Schnitt aus 20 dieser Übungen, die in einem 15x24 m Areal aufgebaut sind. Innerhalb von 4 Minuten muss der Parcours absolviert werden. Ähnlich wie beim Agility werden ständig neue Parcours gesteckt, die sich zum einen durch die Auswahl der benutzten Schilder und zum anderen durch deren Reihenfolge unterscheiden.
Es wird in zwei Klassen, die sich im Schwierigkeitsgrad der Übungen unterscheiden, gestartet. In Klasse 1 läuft man zudem mit angeleintem Hund, während Klasse 2 ohne Leine startet.
Die einzelnen Übungen haben keinen individuellen Punktwert. Ein Team startet mit einer maximalen Punktzahl von 200 Punkten und versucht natürlich, den Parcours fehlerfrei zu bewältigen. Fehler führen zu Punktabzug und wer am Ende die höchste Punktzahl behält gewinnt. Die Ausführungen werden von einem Richter beurteilt.
Im Parcours darf der Mensch mit seinem Hund nach Lust und Laune kommunizieren: Der Hund darf angesprochen, motiviert und angefeuert werden. Auch Hör- und Sichtzeichen sind erlaubt, ebenso Futterbelohnung, Streicheln und Lob am Ende einer Übung. Tabu ist dagegen jegliche Korrektur des Hundes mit Leine, Hand oder Stimme. Sie führt zu Punktabzug oder gar zur Disqualifikation.
Schön ist, dass Rally Obedience praktisch von Jedermann und Jederhund ausgeübt werden kann. Mit ein bisschen Übung lässt sich der Parcours erfolgreich bewältigen.
Man braucht nicht viel Equipment und ist mobil, denn so ein Parcours lässt sich praktisch auf jeder Wiese aufbauen.
Da wir im Obedience nie auf einen grünen Zweig kommen würden, da Frauchen auch nicht den Ehrgeiz hat, so genau zu arbeiten, sind wir beim Rally Obedience gelandet. Nach drei Monaten Hundeplatzerfahrung, hätte ich nie gedacht, dass Bilbo an irgendeiner Form Unterordnung Spaß haben könnte! Jetzt machen wir das schon fast zwei Jahre, haben viel gelernt und trotzdem Spaß!!!!
Angefangen haben wir in einer Hundeschule, auf einem eingezäunten Gelände. Das Gelände wurde zu teuer und so sind wir auf eine große Wiese umgezogen, wo auch ganz viele andere Hunde Gassi gehen und jede Menge Pferde ausreiten. Eigentlich dachte ich, damit wäre für uns auch diese Gruppe Geschichte, aber da man Rally Obedience ja auch an der Leine machen kann, ging es dort am Anfang eben wieder mit Leine für uns los. Inzwischen geht es fast ganz ohne Leine. :Daumen:
Wir sind eine buntgemischte Truppe: 1 Dackelmischling oder so :nanu:, 1 Mops, 1 Staff, ein Appi, ein schwarzer Schäfermix und ein "richtiger" Schäferhund. In der Anfängergruppe sind 1 Boxermischling, 2 Labbies und 1 Flat sowie 1 Hush Puppie.
Die Übungsstunden sind so aufgebaut, dass wir zuerst ein bisschen Unterordnung machen, durcheinanderlaufen, aneinander vorbei, Hunde sitzen eng nebeneinander, sitz, platz, steh in allen möglichen Variationen, auf Entfernung, wir nehmen KEIN Leckerchen von anderen, bleiben liegen, wenn einer einen Ball wirft etc. - was man in Gruppenstunden halt auch so macht. Dann werden ein paar schwierigere Übungen aus dem Parcours praktisch erst mal so geübt und dann geht es endlich durch den Parcours. Da wir das nur zum Spaß an der Freud machen, steht nur manchmal jemand mit der Stoppuhr daneben, aber in vier Minuten kann man wirklich durch den Parcours schleichen.
Inzwischen laufen wir den Parcours sowohl auf der Fuß- (links), als auch auf der Handseite (rechts), was auch für uns Hundeführer ganz schön Verrenkung im Gehirn bedeutet :jump: und für die Hunde eine echte Herausforderung, da sie es ja gewohnt sind links zu laufen.
Das Mensch-Hunde-Team läuft dabei möglichst schnell mit dem Hund bei Fuß durch einen Parcours, wo unterschiedliche Übungen abgearbeitet werden. Die Stationen bestehen aus Schildern, die dem Team anzeigen, was an der Stelle zu tun ist und in welche Richtung es weitergeht.
Die einzelnen Schilder tragen ein Symbol für eine Übung aus dem Obedience- bzw. Unterordnungsbereich. Da gibt es z.B. Wendungen in jede Richtung, um 90°, 180°, 270° oder 360°, einen Slalom um Pylonen, Bleib-Übungen, Vorsitzen, Platz aus der Bewegung, Rückwärtslaufen, eine Hürde etc. Offiziell gibt es 46 verschiedene Übungsschilder, aber der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt…
Ein Parcours besteht im Schnitt aus 20 dieser Übungen, die in einem 15x24 m Areal aufgebaut sind. Innerhalb von 4 Minuten muss der Parcours absolviert werden. Ähnlich wie beim Agility werden ständig neue Parcours gesteckt, die sich zum einen durch die Auswahl der benutzten Schilder und zum anderen durch deren Reihenfolge unterscheiden.
Es wird in zwei Klassen, die sich im Schwierigkeitsgrad der Übungen unterscheiden, gestartet. In Klasse 1 läuft man zudem mit angeleintem Hund, während Klasse 2 ohne Leine startet.
Die einzelnen Übungen haben keinen individuellen Punktwert. Ein Team startet mit einer maximalen Punktzahl von 200 Punkten und versucht natürlich, den Parcours fehlerfrei zu bewältigen. Fehler führen zu Punktabzug und wer am Ende die höchste Punktzahl behält gewinnt. Die Ausführungen werden von einem Richter beurteilt.
Im Parcours darf der Mensch mit seinem Hund nach Lust und Laune kommunizieren: Der Hund darf angesprochen, motiviert und angefeuert werden. Auch Hör- und Sichtzeichen sind erlaubt, ebenso Futterbelohnung, Streicheln und Lob am Ende einer Übung. Tabu ist dagegen jegliche Korrektur des Hundes mit Leine, Hand oder Stimme. Sie führt zu Punktabzug oder gar zur Disqualifikation.
Schön ist, dass Rally Obedience praktisch von Jedermann und Jederhund ausgeübt werden kann. Mit ein bisschen Übung lässt sich der Parcours erfolgreich bewältigen.
Man braucht nicht viel Equipment und ist mobil, denn so ein Parcours lässt sich praktisch auf jeder Wiese aufbauen.
Da wir im Obedience nie auf einen grünen Zweig kommen würden, da Frauchen auch nicht den Ehrgeiz hat, so genau zu arbeiten, sind wir beim Rally Obedience gelandet. Nach drei Monaten Hundeplatzerfahrung, hätte ich nie gedacht, dass Bilbo an irgendeiner Form Unterordnung Spaß haben könnte! Jetzt machen wir das schon fast zwei Jahre, haben viel gelernt und trotzdem Spaß!!!!
Angefangen haben wir in einer Hundeschule, auf einem eingezäunten Gelände. Das Gelände wurde zu teuer und so sind wir auf eine große Wiese umgezogen, wo auch ganz viele andere Hunde Gassi gehen und jede Menge Pferde ausreiten. Eigentlich dachte ich, damit wäre für uns auch diese Gruppe Geschichte, aber da man Rally Obedience ja auch an der Leine machen kann, ging es dort am Anfang eben wieder mit Leine für uns los. Inzwischen geht es fast ganz ohne Leine. :Daumen:
Wir sind eine buntgemischte Truppe: 1 Dackelmischling oder so :nanu:, 1 Mops, 1 Staff, ein Appi, ein schwarzer Schäfermix und ein "richtiger" Schäferhund. In der Anfängergruppe sind 1 Boxermischling, 2 Labbies und 1 Flat sowie 1 Hush Puppie.
Die Übungsstunden sind so aufgebaut, dass wir zuerst ein bisschen Unterordnung machen, durcheinanderlaufen, aneinander vorbei, Hunde sitzen eng nebeneinander, sitz, platz, steh in allen möglichen Variationen, auf Entfernung, wir nehmen KEIN Leckerchen von anderen, bleiben liegen, wenn einer einen Ball wirft etc. - was man in Gruppenstunden halt auch so macht. Dann werden ein paar schwierigere Übungen aus dem Parcours praktisch erst mal so geübt und dann geht es endlich durch den Parcours. Da wir das nur zum Spaß an der Freud machen, steht nur manchmal jemand mit der Stoppuhr daneben, aber in vier Minuten kann man wirklich durch den Parcours schleichen.
Inzwischen laufen wir den Parcours sowohl auf der Fuß- (links), als auch auf der Handseite (rechts), was auch für uns Hundeführer ganz schön Verrenkung im Gehirn bedeutet :jump: und für die Hunde eine echte Herausforderung, da sie es ja gewohnt sind links zu laufen.